Wasserlupe

Wolltest du nicht schon immer einmal unter die Wasseroberfläche gucken und sehen was für Tiere sich da im Wasser tummeln oder was es für Pflanzen unter Wasser gibt? Aber immer wenn du es versucht hast, hat sich das Wasser gekräuselt oder die Wasseroberfläche war so still, dass sich alles darin gespiegelt hat? Hier haben wir eine Lösung für dieses Problem!

Für eine kleine Wasserlupe brauchst du:

  • 1 großen schwarzen Kunststoffblumentopf
  • Zellophanfolie (oder klare Plastikfolie)
  • Gewebeklebeband
  • 1 stabile Schere

Und so geht´s:

Zuerst schneidest du mit einer Schere den Boden des Blumentopfes hinaus. Anschließend umklebst du die Kanten mit Gewebeklebeband. So kannst du verhindern, dass du dich beim Unterwasserkino verletzt. Dann schneidest du die Zellophanfolie in der entsprechenden Größe ab und befestigt sie mit vier Klebestücken stramm am gegenüberliegenden Rand des Topfes. Die überhängende Folie kannst du nun mit dem Klebeband stramm am Blumentopf fest kleben.

Für eine große Wasserlupe brauchst du:

  • 1 kleine Blechschere
  • Bohrer
  • Laubsäge
  • 1 schwarzen Maurereimer
  • 1 kleinen Eimer (am Besten auch schwarz)
  • 1 Plexiglas oder Bastlerglasscheibe in der Größe des Maurereimers
  • ungefähr 50 Zentimeter dünner Schlauch
  • Silikon-Abdichtungsmasse
  • Schwarzes Klebeband
  • 2 dünne runde Holzstangen
  • Etwas Holz für die Griffe

Und so geht´s:

Du schneidest mit einer Blechschere ein Loch in den Boden des Maurereimers. Das Loch sollte etwas kleiner sein als der obere Rand des kleineren Eimers. Anschließend schneidest du aus dem kleineren Eimer den Boden raus. Dieses Loch sollte die Form einer Taucherbrille haben. Aus beiden Eimern können nun die Haltegriffe entfernt werden.

Nun steckst du den kleinen Eimer von innen durch das ausgeschnittene Loch des Maurereimers. Damit er nicht herunterrutscht, bohrst du unterhalb des Bodens auf den genau gegenüberliegenden Seiten jeweils zwei Löcher. Diese sollten einen Abstand von 8 Zentimeter voneinander haben. Durch die Löcher werden dann die Holzstangen gesteckt. Auf beiden Seiten sollten die Holstangen ungefähr 6 Zentimeter herausstehen. In das Holz für die Griffe bohrst du in 8 Zentimeter Abstand zwei Löcher. Die Löcher müssen den Durchmesser der Holzstangen haben. Jetzt schiebst du die Griffe auf die Holzstangen. Schneide die Glasscheibe mit der Laubsäge auf die Größe des Maurereimers zu. Am besten markierst du den Umfang des Maurereimers indem du den Eimer auf die Glasplatte stellst. Nach dem Zurechtschneiden trägt du sowohl auf den Rand der Glasscheibe als auch auf den Innenrand des Eimers eine Silikonwurst auf und streichst diese glatt.

Erster Tipp:

Damit das Silikon nicht an den Fingern, sondern am Eimer klebt, tauchst du vor dem Glattstreichen deine Finger in ein Spülmittel-Wasser-Gemisch. Das Mischungsverhältnis sollte 1 zu 1 sein. Jetzt kannst du die Glasplatte auf den Maurereimer setzen. Damit der Rand vom kleinen Eimer nicht an dein Gesicht drückt, musst du nun den Schlauch der Länge nach aufschneiden und auf den Rand des kleinen Eimers drücken. Der Schlauch muss nun mit Klebeband befestigt werden.

Zweiter Tipp:

Wenn durch den kleinen Eimer zu viel Licht scheint, kannst du ihn mit schwarzem Klebeband umwickeln.
Literatur: 
Gerlach, C. u. F. Lütke (1999): Natur erkunden – Natur schützen für Jugendliche. Die große Ideen und Projektekiste. Mülheim a.d.R., Seite 69-72.

Hier ist die Anleitung für die kleine und große Wasserlupe. Viel Spaß damit! [PDF, 76 KB]