Stadt Schleiden
Die Stadt Schleiden ist die „heimliche“ Hauptstadt des Nationalparks Eifel. Knapp 50% ihrer Fläche liegen im heutigen Großschutzgebiet. Zur ehemaligen Kreisstadt Schleiden gehören der Kneipp-Kurort Gemünd sowie 16 kleinere Orte im Schleidener Tal und auf der Hochfläche.
Das imposante Schloss sowie die Schlosskirche in Schleiden sind die Wahrzeichen der Stadt. Ein historischer Rundweg führt auf einer Länge von ca. 6 km zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Der idyllische Kneipp-Kurort Gemünd liegt am Zusammenfluss von Urft und Olef. Der ebenerdig angelegte Kurpark mit Kneipp-Anlagen lädt zum Verweilen und zum sonntäglichen Kurkonzert (Mai bis Oktober) oder zum Minigolfspiel ein. Beim Bummel durch die Fußgängerzone können Sie im Frühsommer bis Anfang Herbst auch sonntagnachmittags in den kleinen Geschäften einkaufen und den Eifelmalern im KunstForum in der alten Schule einen Besuch abstatten.
Das Nationalpark-Tor Gemünd im Haus des Gastes ist eine der ersten Anlaufstellen und Ausgangspunkt für eine Entdeckungsreise durch den Nationalpark Eifel. Die thematische und interaktive Ausstellung sowie die Filme über den Nationalpark, teilweise mit Untertiteln in mehreren Sprachen, geben einen ersten Einblick in die Vielfalt des Urwalds von morgen. Das Nationalpark-Tor Gemünd ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet, der Besuch der Ausstellung ist kostenlos. Jeden Samstag beginnt um 10:30 Uhr am Nationalpark-Tor Gemünd eine ca. dreistündige kostenfreie Rangerführung (Rangertreffpunkt RT5 - Gemünd) in die Landschaft aus Wald, Wasser und Wildnis.
Ein gut ausgebautes Rad- und Wanderwegenetz inkl. 27 km Eifelsteig und 17 km Rur-Olef-Route sowie Thementouren durch den Nationalpark bieten aktiven Naturgenuss. Die Talsperren der Eifel mit ihren imposanten Staumauern sind mit dem Fahrrad nahezu ohne Steigungen erreichbar. Von Mai bis Oktober fährt ein historischer Schienenbus, die Oleftalbahn, auf der Trasse zwischen Kall und Hellenthal über Gemünd, Schleiden und durch das Fachwerkörtchen Olef mit der deutschlandweit einmaligen Dorfplatzüberfahrt. Einen Besuch lohnt die ehemalige NS-“Ordensburg“ Vogelsang, die von den Nationalsozialisten als Schulungsort für Führungskräfte gebaut wurde. Ein Teil der Anlage kann heute besichtigt werden und bietet ein Besucherzentrum mit Ausstellungen und Führungen.
Aktuelles:
Ginsterblütenfest in Dreiborn
Die Dreiborner Hochfläche bietet den Besuchern zu jeder Jahreszeit herrliche Panoramablicke über...
4. Eifeler Kräutertag
Kräuter-Erlebnistag für die ganze Familie mit Markttreiben, Kräutermeile, "duften...
Satzveys geheime Unterwelt öffnet sich
19. und 20. Mai: Bunkeranlage der Landeszentralbank NRW kann besichtigt werden





PDF-Version
Seite drucken




