Gemeinde Kall

Die Nationalpark-Gemeinde Kall ist idealer Startpunkt für Wanderungen und Radtouren in der Nordeifel. Durch die Lage an der Bahnlinie Köln-Trier ist eine einfache und bequeme Anreise mit dem Zug aus Richtung Köln, Trier bzw. Bonn garantiert.

Radwege wie die Eifel-Höhen-Route oder die Tälerroute „Urft“ bieten sich für eine Radtour ganz nach Ihren Wünschen an. Erlebnisreiche und vielfältige Wandermöglichkeiten sind im Nationalpark Eifel, auf dem Eifelsteig und auf dem Römerkanal-Wanderweg möglich. Abgerundet werden die perfekten Wanderbedingungen vom Pingenwanderweg und dem Milchweg.

Als besondere Sehenswürdigkeit wartet Kloster Steinfeld auf Ihren Besuch. Die wichtigsten Architekturepochen spiegeln sich in der romanischen Basilika wider. Durch die bekannte König-Orgel sowie die sterblichen Überreste des als Heiligen verehrten Hermann-Josef von Steinfeld ist der Ort eine berühmte Pilgerstätte. In der Schatzkammer des Klosters sind mehr als tausend Exponate ausgestellt. Ein reichhaltiges Bildungsangebot bietet die Akademie des heutigen Salvatorianer-Klosters. Musikbegeisterte sollten sich das Wochenende nach Pfingsten merken, an dem das Eifeler-Musikfest stattfindet.

Versteckt im Wald bei Kall-Urft liegt der unterirdische atombombensichere, ehemalige Bunker der Landesregierung NRW. Dorthin sollte die Landesregierung im Krisen- und Verteidigungsfall umziehen. 1993 beschloss das Kabinett in Düsseldorf den Ausweichsitz aufzugeben, so dass das Land NRW den Bunker 1997 an Privatleute verkaufte. Das bis dato geheim gehaltene Objekt ist seit 2009 für Besucher zugänglich. 

Informationen über die Nationalpark-Gemeinde Kall und die Nordeifel erhalten Sie in der Tourist-Information im Bahnhof Kall (RVK-Kundencenter). Ideale Ausgangs- und Endpunkte für Wanderungen und Radtouren sind die Rad- und Wanderbahnhöfe Kall, Scheven und Urft.