Naturerlebnis Oberes Ahrtal
Gerade für Wanderer, die es lieber ruhig angehen lassen und nicht allzu viele Kilometer pro Tag hinter sich bringen möchten, sind die 5 kleineren Themen-Rundwanderwege „Naturerlebnis Oberes Ahrtal“, interessant. Diese starten alle in oder ganz in der Nähe vom Ortskern Blankenheim und führen auf anschauliche Weise zu den Themen:
- „Wo die Ahr entspringt“
Beginnend am Blankenheimer Weiher gibt es Natur und Landschaft an der Ahr und ihren Nebenbächen zu entdecken. Auf ca. 7 km geht es durch Wald und Wiesen, das Mülheimer Bachtal sowie das Nonnenbachtal. Unterwegs gibt es immer wieder schöne Ausblicke auf die Ahraue, bis die Wanderung mit einem Besuch des historischen Blankenheimer Ortskerns mit der Ahrquelle endet.
- „Wo Hänge blühen“,
Startpunkt liegt am Parkplatz der Kapelle in Alendorf, von wo aus diese Tour auf 9,1 km zu den Wacholderhängen führt, auf denen man in der entsprechenden Jahreszeit farbenprächtige Schmetterlinge und Orchideen entdecken kann. Zum Abschluss bietet sich ein großartiger Panoramablick vom Kalvarienberg über das gesamte Wacholderschutzgebiet.
- „Wo Bäche leben“,
Diese Tour führt auf 6,3 km in die Täler von Schaf- und Dreisbach, in denen man die Besonderheiten der naturnahen Gewässer, Wälder und Auen entdecken kann. Start ist auf dem Wanderparkplatz in Ahrhaus und dann geht es entlang des Baches durch das ruhige Schafbachtal.
- „Wo Bäche verschwinden“,
Vom Parkplatz an der Kirche in Ripsdorf aus wandert man auf 10,1 km durch das idyllische Naturschutzgebiet Lampertstal, in dem die geologischen Besonderheiten der Kalkeifel zu sehen sind, beispielsweise durch einen Abstecher zum alten Steinbruch beim Höneberg nahe Dollendorf, in dem ca. 380 Mio. Jahre altes Kalkgestein abgelagert ist. In den Sommer-monaten kann es vorkommen, dass das Wasser des Lampertsbaches in dem sehr durchlässigen Boden versickert. Dann erinnert nur noch die geschwungene Uferlinie an ein Gewässer.
- „Wo Wälder rauschen“
Auf 6,6 km gilt es, verschiedene Wälder und geologische Besonderheiten kennenzulernen. Start der Wanderung ist der Stromberg, einem alten Vulkankegel bei Nonnebach. Von dort aus führt der Weg durch Fichten-, Erlen-, Eschen- und andere typische Auengehölze. Schwerpunkt im Bereich dieser Wanderroute ist der Erhalt und die Förderung der hier typischen, teilweise seltenen Wälder. Teilweise wurden Fichten entfernt, die die Entwicklung der natürlich vorkommenden Wälder beeinträchtigt haben.
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